Trommelshow Drumline begeistert

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In der Mehrzweckhalle in Mollis ging vergangenes Wochenende das Unterhaltungsprogramm Drumline über die Bühne. Neben den fulminanten Showkompositionen, die das Publikum entzückte, imponierten die Glarner Tambouren mit Trommelfinesse, die schweizweit bekannt ist. Rund 800 Gäste durfte der Glarner Tambourenverein Näfels an den zwei Konzerten in Mollis begrüssen.

Unter dem Motto „GTV sagt Danke“ haben die Glarner Tambouren das ganze Jahr über eine hochklassige Show ausschliesslich für dieses Konzertwochenende zusammengestellt. Die grosse Unterstützung, die der junge Verein im Glarnerland geniessen darf, wurde mit diesem Spezialprogramm verdankt. Das Publikum wurde auf eine wundervolle Reise mitgenommen, die nicht nur mit fetzigen Beats und Schlegeltricks begeisterte, sondern immer wieder neue Facetten der jungen Truppe zum Vorschein brachte.

Der erste Teil, von den Jungtambouren präsentiert, zeigte dem Publikum die breite Palette an Trommelkunst, die diese jungen Talente abrufen können. Bereits die Kleinsten, die erst vor einem Jahr die Trommelschlegel in die Hand nahmen, präsentierten zu Beginn ein Showstück. Das Publikum kam ebenfalls in den Genuss der Jungtambourensektion SJ1, die seit zwei Jahren den Ostschweizermeistertitel innehat. Für Stefan Hösli, der seit 2011 die Jungtambouren des Glarner Tambourenvereins leitet, war es das letzte Konzert als Dirigent. Der Schwandner hat die Truppe aufgebaut und zum zweimaligen Titelgewinn in der Höchstklasse geführt. Ganz zum Schluss betraten dann alle 34 Jungtambouren die Bühne. Bei der letzten Darbietung „Djambo Mbongo“ wurde das Publikum mit Trommelklängen, Tanzeinlagen und Gebrüll auf unterhaltende Art und Weise nach Afrika entführt.

Nach der Pause wurde die Bühne von der Stammsektion in Beschlag genommen. André Hauser führte mit sicherer Dirigentenhand durch ein hochstehendes Trommelprogramm, gespickt mit Show und Unterhaltungsstücken in allen erdenklichen Stilrichtungen des modernen Trommelns. In Zwischensequenzen kamen die Improtagonisten aus Schwyz zu kurzen Einsätzen. Der diesjährige Special Guest, sorgte mit gewitzten Improvisationstheater immer wieder für Lacher. Roger Rhyner führte, wie gewohnt, mit Witz und Tiefsinn durch das Konzert. Das Highlight aber bildete die hauseigene Komposition „Freaky“. Michael Knobel und Marc Hobi haben ihren Gedanken freien Lauf gelassen und mit ihren Ideen im Showtrommeln neue Massstäbe gesetzt. Ob nun ein humorvolles Schattenspiel, sprühende Funken oder an Seilen schwebende Tambouren, das Publikum feierte das Abschlussfeuerwerk frenetisch.

Anfängerkurs
Der GTV bildet ab Januar wieder neue Trommelkünstler aus. Der Kurs beginnt am 13. Januar 2017 im Probelokal Burgmaschine, gleichzeitig mit einem Info-Block für die Eltern. Kinder ab Jahrgang 2009 und älter sind herzlich eingeladen, das Trommelspiel zu erlernen und das Vereinsleben in einem jungen und dynamischen Tambourenverein kennenzulernen. Es hat noch freie Plätze: Interessierte melden sich bei André Hauser unter 078 809 25 17 an.

Zweiter Doppeltriumph für Glarner Spitzentambouren

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Marc Zweifel und Lukas Landolt bestätigen ihre Titel
Für den Revanchecup Vitodurum in Winterthur war nur der erlesene Kreis der Besten des vergangenen Ostschweizer Jungtambourenfestes in Horgen startberechtigt. Die Revanche gelang jedoch in keiner der zwei Kategorien. Denn die beiden Titelträger aus Näfels Marc Zweifel (T1J) und Lukas Landolt (T2J) demonstrierten feinste Trommelkunst und verteidigten ihre Titel. Mit den Plätzen zwei (Adrian Gallati, Niederurnen) und drei (Florian Röthlisberger, Näfels) war der Glarner Dreifachsieg in der höheren Kategorie TJ1 perfekt. Wie stark diese Teamleistung einzuschätzen ist, zeigt sich erst bei genauerem Studium der Rangliste. Der Zweitplatzierte an den Wettspielen in Horgen galt im Vorfeld als grösster Herausforderer für Champion Zweifel. Am Revanchecup musste er sich allen drei Glarnern geschlagen geben.

Der Näfelser Lukas Landolt, bereits zum zweiten Mal Sieger in Winterthur, konnte diesen Titel nun als amtierender U16 Ostschweizermeister entgegennehmen. Nicht weit davon, lauerte aber bereits der Stadtglarner Tobias Luchsinger, der an seinem zweiten Start am Vitodurum auf den hervorragenden Platz fünf trommelte. Einen erfolgreichen Einstand feierte Siro Schuler aus Glarus mit dem beachtlichen zwölften Schlussrang.

Die GTV Vereinsfarben leuchten auch schweizweit
Am Musikwettbewerb Laupersdorf trifft sich jedes Jahr die Elite der Schweizer Trommelszene, um sich im kleinen Rahmen auf höchstem Niveau zu messen. Dieses Jahr dominierte der Name Marc Hobi die vorderen Ränge auf der Schlussabrechnung. Der talentierte Oberurner trommelte auf Rang vier, ex aequo mit dem Stadtglarner Seth Müller. Zusätzlich stammten die zwei Trommelkompositionen, die den beiden zu dieser hervorragenden Leistung verhalf, aus der Feder Hobis. Mit Pascal Grossmann (10.) und Stefan Hösli (13.) rangierten sich zwei weitere Trommelkünstler aus dem Glarnerland an der schweizweiten Spitze.

In der Jungtambourenkategorie schloss der Molliser Nicolas Meili mit dem beachtlichen zehnten Platz ab. Er trommelte damit auf gleichem Niveau wie die nationale Elite in seinem Alter und ist ein Versprechen für die Zukunft.

Bald live am Drumline zu sehen
Die Wettspielhelden können am zehnten und elften Dezember hautnah erlebt werden. Der Unterhaltungsabend „Drumline“ bietet aber nicht nur reine Trommelkunst. Der Glarner Tambourenverein Näfels hat über das ganze Jahr eine fulminante Show konzipiert, gespickt mit diversen Effekten, die sie so schnell nicht mehr vergessen werden. Alle Informationen finden sie unter www.gtvnaefels.ch, der offiziellen Website des Glarner Tambourenvereins Näfels.