Titelverteidigung geglückt!

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Marc Zweifel wird Festsieger
Der Titel in der Kategorie TJ1 ging letztes Jahr an den Stadtglarner Michael Knobel, der dieses Jahr des Alters wegen nicht mehr antreten durfte. Der Näfelser Marc Zweifel und der Niederurner Adrian Gallati galten im Vorhinein als Mitfavoriten diesen Titel zu ertrommeln. Der Näfelser Zweifel holte sich mit einem phänomenal getrommelten Marsch den Sieg. Er liess den Zweiten mit mehr als einem Punkt deutlich hinter sich. Adrian Gallati, nach dem Marsch noch knapp hinter Zweifel, konnte trotz einem durchzogenen Kompositionsvortrag als Dritter aufs Podest steigen. Florian Röthlisberger verpasste als Sechster in der Vorrunde den Finaldurchgang nur knapp.

In der Kategorie TJ2 (U16) war mit Zairon Peterhans der Glarner Titelverteidiger mit von der Partie. Zu seinen grössten Herausforderer um den Sieg zählten seine beiden Vereinskameraden Nicolas Meili und Lukas Landolt. So war es nicht verwunderlich als bei der Finalbekanntgabe die Namen der drei Glarner Trümpfe aufgerufen wurden. Mit einer eindrücklichen Leistung an beiden Juryplätzen holte sich der Näfelser Lukas Landolt verdient den Sieg. Nicolas Meili schlitterte als Vierter knapp dem Podest vorbei. Der Titelverteidiger Peterhans erwischte keinen optimalen Wettkampftag, konnte sich am Schluss trotzdem auf dem ansehnlichen siebten Rang feiern lassen. In den Vorrunden holten sich Siro Schuler (10.) und Tobias Luchsinger (14.) eine Zweigauszeichnung ab.

Es ist zur Tradition geworden, dass die Kleinsten des GTV Näfels die Feuertaufe ihrer Wettspielkarriere im TJ3 absolvieren. Die Kategorie orientiert sich typischerweise nicht am Ausbildungskonzept der Näfelser Tambouren, darum sind die Auszeichnungen in dieser Kategorie als herausragend zu gewichten. Für Noe Schirmer, Nevio Bäbler (beide 15.) und Nick Günster (20.) ging dieser Traum in Erfüllung und sie konnten bereits an ihrem ersten Wettspiel einen der begehrten Zweige entgegennehmen.

Dem grossen Druck standgehalten
Vor einem Jahr in Wildhaus konnte der GTV Näfels den Sektionstitel nach fünf Jahren zurück ins Glarnerland holen. Die direkte Verteidigung des Titels ist dem SJ1 in seiner sehr erfolgreichen Vergangenheit trotzdem nie gelungen. Umso grösser war der Druck als Gejagter den prestigeträchtigsten Titel in der Ostschweizer Jungtambourenszene zu halten. Die Mission ging auf und Dirigent Stefan Hösli konnte am Sonntagnachmittag an der Rangverkündigung in Horgen zuoberst aufs Treppchen steigen.

Die jüngere Truppe des SJ2 unter der Leitung Marc Hobis musste in Vergangenheit im Gruppenwettspiel hinten anstehen. Dieses Jahr war die achtköpfige Gruppe aber auf Augenhöhe mit den Besten der zweiten Kategorie. Sie klassierten sich in einem engen Spitzenfeld auf dem hervorragenden fünften Platz.

Drumline
Bald sind die Helden der diesjährigen Ostschweizer Jungtambourenwettspiel live in concert zu sehen. Dies am 10. Und 11. Dezember in der MZH Mollis am Unterhaltungsabend des Glarner Tambourenvereins Näfels „Drumline“.

GTV auf dem Schlussspurt

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Trommelspiel fördert Kameradschaft
Während drei Tagen probten von der jungen Zukunftshoffnung bis zum bereits mehrfach ausgezeichneten Einzeltambour alle an ihrem Repertoire. Während in den Gruppenproben die Jüngsten noch an Grundtechnik und ersten Märschen ihre Sporen abverdienten, wurde 50 Meter entfernt, in der ersten Sektion, am kleinsten Detail des Zusammenspiels gefeilt. Durch die zwölf Leiter, die alle ebenfalls sämtliche Stufen der Glarner Jungtambourenausbildung durchlaufen haben, wurde nicht nur die hohe Trommelkunst weitergegeben, sondern auch der Vereinsgeist vorgelebt. So erstaunt es nicht, dass das Probeweekend nicht nur mit Trommelklängen, sondern auch durch tiefe Kameradschaft brillierte.

Horgen als zentrale Probemotivation
An den regionalen Jungtambourenwettspielen des Ostschweizerischen Trommelverbandes gibt es jeweils fünf Kategorien. In den drei Höchstkategorien (Sektionen 1, Einzel U20 und U16) ist Näfels Titelverteidiger. Es kann durchaus von einer Dominanz des Glarner Tambourenvereins die Rede sein. Die harte Arbeit hinter diesen Erfolgen zeigt sich am Jungtambourenlager in Elm ungemein. Die antretenden Sektionen verharren stundenweise in ihrer Formation, um kleine Details zu perfektionieren. Einzelwettspieler begeben sich in tiefste Konzentration, um jeden Schlag auch möglichst präzise auf das Fell zu bringen.

Das Resultat über die drei Tage verteilten Proben konnte am Sonntagnachmittag am Abschlusskonzert bestaunt werden. Das Highlight bildeten die imposant vorgetragenen Wettspielstücke des Titelverteidigers in der höchsten Sektionskategorie. Der amtierende Ostschweizermeister unter Stefan Höslis Leitung trommelte stark auf. Den Titelverteidiger zu schlagen wird für alle anderen Ostschweizer Sektionen zur Herkulesaufgabe werden.

Showtrommeln am Drumline 2016
Neben den kommenden Wettspielen, steht im Jahresplan des GTV ein weiteres grosses Highlight an. Am 10. und 11. Dezember wird der Unterhaltungsabend Drumline stattfinden. Seit bereits einem Jahr laufen die Vorbereitungen in Richtung dieses mit Trommelkunst vollgepackten Konzertprogramms.